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Meine selbstprogrammierten Computerspiele:


Um das gleich mal vorweg zu sagen... Computerspiele zu schreiben ist wohl die unsinnigste und zeitraubendste Zeitverschwendung überhaupt. Alleine das Malen der Bilder dauert ewig, und wenn man mal mit einem Spiel fertig ist, sind die Computer schon wieder so viel besser, dass die eigene Technik total veraltet ist. Dennoch habe ich in meinem Leben (in Pascal) weit über zehn Spiele geschrieben, darunter Strategiespiele, mehrere Adventures, kleine Fungames, und auch Jump and Runs. Natürlich nur Actionspiele, was Anderes fand ich langweilig.
Zugegebenermaßen musste ich die meiste Zeit mit 16 Megaherz auskommen, somit sind all die älteren Spiele auch graphisch nicht perfekt, insbesondere ruckelt bei den ganz alten das Scrolling. Bei den neueren Games ist dies natürlich kein Problem mehr, die haben dann auch richtig geile Grafikeffekte, ruckel- und flimmerfreies Scrolling, und machen echt Spaß.

Kampf der Bimpfe 2000:

Das Suchtgame schlechthin hatte seinerzeit (vor zwei Jahren) eine eigene Fangemeinde und viele Abhängige. Fünf Völker kämpfen, bauen Stützpunkte auf und metzeln sich nieder, um die Vorherschaft über das Mana zu erlangen. Da es ganz schön schwierig ist, kleine Männchen zu malen, gibt es in diesem Spiel nur kleine (aber schön animierte) Monsterchen, die sich mit allerlei verrückten Waffen bekriegen. Von Giftwolkenfeuernden Spinnen über gigantische Raumschiffe, Feuerelemtare, Dämonen etc. ist jedenfalls alles dabei. Nebenbei gibt es für jede Seite zahlreiche Helden, die rekrutiert werden können, und die dann Gegenstände finden, zaubern, und Erfahrung erlangen können. Man kann auch zufällig erstellte Szenarios spielen, und es ist auch ein Szenarioeditor dabei.
 

Die Roboter bringen all ihre Raumschiffe und Metallmonster für den Angiff auf. 

Die Flammenlords beginnen mit dem Aufbau einer Basis

Eine Basis der Lichtkrieger wird gerade oben von Feuerdämonen und finsteren Gestallten angegriffen! 

Doch die Schlacht geht weiter...

Systemanforderungen: SVGA (800*600), 80486 mit 100 Mhz, 1 MB Hauptspeicher und 10 MB Festplatte. Soundkarte wäre gut. DOS oder WINDOWS


Battlesnakes:

Und noch ein Klassiker. Nach nur zwei (!) Tagen Programmiererei war es geschafft: Bis zu vier Schlangen, die von Menschen/ Computergegnern gesteuert werden kämpfen gegeneinander, wer zuerst fünf rote Äpfel sammelt, oder die anderen Schlangen einsperrt gewinnt. Neben Hindernissen und Äpfeln gibt es zahlreiche Items, witzige Szenarien, die zufällig erzeugt werden, darunter auch Labyrinthe, und teilweise wirklich verrückte Dingen. Die Steuerung ist mit der Tastatur (bis drei Menschen), da sich andere Eingabegeräte als unpraktisch erwiesen haben.
 
Die Szenarien werden zufällig erzeugt, die Totenköpfe(links) drehen die Steuerung der Schlangen um.  In eine Sackgasse (rechts) sollte man aber nicht gerade laufen!

Systemanforderungen: SVGA (800*600), 80386 mit 16 Mhz, 640 kb Hauptspeicher und 300 kb Festplatte. DOS oder WINDOWS System!

 JAAAAA! Gib mir die volle Ladung Battlesnake JETZT!

Das Spiel darf kopiert und gespielt werden, wie ihr Bock habt, allerdings bitte nicht den Quellcode verändern, oder Geld damit machen.  Ihr könnt mir ja mal euer Urteil darüber mailen!
 


Das große Adventure:

 

 

Mein größtes Projekt, an dem ich fünf Jahre programmiert habe. Mit bis zu drei Helden erforscht man eine gigantische Welt der Phantasie, kämpft mit zahlreichen Waffen und Zaubern gegen böse Monster, erkundet Labyrinthe, verlassene Burgen, und viele Städte und Dörfer. Viele kleine Abenteuer, wie z.B. eine Fahrt mit der Lore in ein verlassenes Bergwerk, dazu eine unglaubliche Vielfalt an verschiedenen Gegenden, von Gebirgen, Wüsten, Eislandschaften, Dschungeln, usw. machen das Spiel wirklich sehenswert. In diesem Spiel konnte ich auch erstmals Licheffekte die durch Schatten, Fackeln, Nebel etc. erzeugt werden, einsetzen.

Das Spiel ist riesig! Man spielt locker über 100 Stunden und erkundet immer wieder neue Landschaften, Dungeons usw.  Es gibt leider keine Hintergrundmusik, da ich einfach keine zur Verfügung hatte. Dafür habe ich eine eigene Komplettlösung (ohne die ich selbst den Überblick verlieren würde) geschrieben.
 


Mit dem Schiff geht es zum Shoppen nach Donia. Hier gibt es viele wirkungsvolle Waffen zu kaufen... die Preise sind aber gesalzen.
Gegen fiese Monster hilft nur Zorads starke Magie! Der Blitzzauber erwischt selbst fliegende Kreaturen, die man sonst schwer erreichen kann.
Zahlreiche Gegenstände findet man auf der Reise. Mit den richtigen Rezepten kann man die Kräuter zu Heiltränken verarbeiten.
Rechts sieht man die Statuswerte des Helden.
In der großen Steppe hausen zahlreiche angriffslustige Kreaturen.  Auch hier ist man mit Zorads Magie gut bedient.
Nur ein schwacher Lichschein erhellt die finstere Höhle! Doch Fledermäuße und andere Kreaturen können blitzschnell aus dem Dunkeln angreifen! 
Gut, dass Kai den Lichtzauber besitzt.
Auf einem Floß geht es zum Matschtempel auf der überschwemmten Insel der Verlorenen.  Doch Killerfische springen aus dem Wasser und greifen die Helden an!
Ein feuerspuckender Drache! Am Besten den Flammen ausweichen, und mit Eiszaubern und Fernwaffen kontern.  Wan (Mitte) ist mit Ninasternen, Wurfmessern und Boomerangs sehr hilfreich. Das Pao Mung Atoll. Hier wohnt der Held Kai und hier hier startet das Abenteuer!

Die Story:
Alles beginnt auf einer tropischen Insel. Kai ist gerade auf der Jagd, als er am Strand ein angespültes Wrack mit einem seltsamen Amulett darin findet. Kaum hat er das Amulett berührt, wird er von zahlreichen Kreaturen und Tieren der Insel angegriffen. Zurück in seinem Dorf erfährt er, dass auch andere Einwohner des Dorfes von unzähligen Kreaturen angegriffen wurden, und soll nun, um weiteren Schaden abzuwenden, das Atoll verlassen. Vorher gilt es jedoch noch, magisches Holz für ein Schiff, und Gefährten für die Reise zu finden. Zunächst macht er sich auf den Weg in das benachbarte Dorf, und lernt dabei den Abenteurer Wan kennen. Der ist geschickt im Einsatz von Waffen, und schließt sich Kai auf seiner Reise an. Danach geht es zunächst auf den großen Vulkan, um magisches Holz zu finden, und dann mit einem kleinen Kanu auf die Vogelinsel, ein kleines von Bambus überwuchertes Eiland, auf dem es ständig regnet. Auf dieser Insel trifft man den Einsiedler Zorad, der die Kräfte der Zauberei beherscht, aber sein Amulett in einem nahen Tempel verloren hat. Notgedrungen schlägt man sich mit dem Schwert eine kleine Bresche durch den dichten Bambuswald, und gelangt in die Tempelanlage. Der Tempel ist voller Geister, Schlangen, und ist mit Fallen gespickt, doch es gelingt schließlich, Zorads Amulett zu finden. Der schließt sich nun der Gruppe an, und zu dritt kann man dann mit dem Schiff das Atoll verlassen.
Noch immer gibt es zahlreiche Fragen... was hat es mit dem geheimnisvollen Amulett aus dem Wrack auf sich? Woher kommen die ganzen Monster, und warum werden alle Tiere nun so angriffslustig? Zu diesem Punkt hat das Abenteuer gerade erst begonnen... und eine gewaltige Welt voller Wunder, Landschaften, und Magie erwartet die Gruppe.

Systemanforderungen: VGA (320*200), 80486 mit 100 Mhz, 4 MB Hauptspeicher und 40 MB Festplatte, DOS oder WINDOWS, Joypad wird empfohlen


Weitere Games:
Desweiteren sind von mir: Kampf der Bimpfe I+II, Kampf der Bimpfe 99, Die Legende I + II (Adventures), und einige alte Jump and Runs. Kampf der Bimpfe 99 ist durchaus sehenswert, ebenso wie die anderen Adventures. Allerdings waren die älteren Spiele für 16 Mhz und weniger geschrieben, und sind dementsprechend schlecht in der Grafik. Kampf der Bimpfe I war eine reine Simulation (Textgrafik) von vielen autonom agierenden kleinen Monstern, die sich mit verschiedenen Waffen gegenseitig abschießen, ausweichen, und versuchen, die gegnerische Basis zu zerstören.